Verhandlungstraining Einkauf: Einsparungen faktenbasiert durchsetzen

Cost-Engineering, Zielpreise und Verhandlungsmacht für anspruchsvolle Lieferantengespräche
Executive Fact Sheet

Verhandlungstraining Einkauf auf einen Blick

Dieses hochspezialisierte Inhouse-Mandat für den strategischen, direkten und indirekten Einkauf und Procurement ist die gezielte Weiterentwicklung unseres B2B Verhandlungstrainings. Es ist exklusiv auf anspruchsvolle Lieferantenverhandlungen zugeschnitten. Im Mittelpunkt stehen Verhandlungsmacht und -taktiken, Cost-Engineering und klare Zielpreise – besonders zur Abwehr von Preiserhöhungen und dem Aufbrechen von Monopolstrukturen.
Format
Inhouse-Training · 2 Tage

Mit eigenen Lieferantenfällen, Best-Practices und realen Einkaufssituationen.

Zielgruppe
Einkauf · Procurement

Für strategische Einkäufer, direkte und indirekte Einkäufer, Category Manager, CPOs und Einkaufsleiter.

Track Record
Industrie · Energie · Healthcare

Mehr als 220 Mrd. € trainiertes Beschaffungsvolumen bei globalen Konzernen.

Investition
Individuelles Projektvolumen

Corporate B2B-Pricing auf Anfrage. Keine offenen B2C-Seminare.

Faktenbasierte Einkaufsverhandlung

Warum dieses Verhandlungstraining im Einkauf anders ist

Viele Einkaufstrainings trainieren Gesprächstechniken. Dieses Inhouse-Format für Einkaufsteams setzt früher an: bei Kostenlogik, Zielpreisen, Lieferantenargumenten und Verhandlungsmacht. So verhandelt Ihr Einkauf nicht nur sicherer, sondern wirtschaftlich belastbarer.
1

Kosten statt Rabatte

Lieferantenpreise werden durch Should-Costing gegengeprüft, nicht nur prozentual gedrückt. Dadurch entstehen belastbare Argumente.

2

Zielpreise statt Bauchgefühl

Cost-Engineering, Finanzdaten und TCO-Logik schaffen klare Zielpreise und machen Preisforderungen verhandelbar.

3

Verhandlungsmacht sichtbar

Abhängigkeiten, Margen und Volumenhebel werden systematisch analysiert, schon bevor das Gespräch beginnt.

4

Eigene Lieferantenfälle

Das Training arbeitet mit realen Einkaufssituationen und Preisargumentationen Ihres Unternehmens.

Der Unterschied: Dieses Verhandlungstraining Einkauf verbindet Verhandlungstechnik mit Cost-Engineering, Zielpreislogik und faktenbasierter Preisverhandlung – für Einkaufsteams, die Preiserhöhungen abwehren und Einsparungen belastbar durchsetzen müssen.
Dr. Raphael Schoen spricht vor Führungskräften im Seminarraum
Management-Agenda

Was Ihr Einkaufsteam konkret mitnimmt

Dieses Verhandlungstraining Einkauf übersetzt Verhandlungsmethoden, Cost-Engineering und Zielpreislogik in konkrete Werkzeuge für anspruchsvolle Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten, Monopolisten und der Abwehr von Preiserhöhungen.

Ergebnisse für strategischen Einkauf und Procurement

Zielpreise sicherer setzen

Das Team leitet Zielpreise aus Kostenlogik, TCO, Lieferantenanalyse und realistischen Spielräumen ab.

Preiserhöhungen abwehren

Lieferantenforderungen werden wirtschaftlich geprüft und mit belastbaren Gegenargumenten verhandelt.

Verhandlungsmacht nutzen

Abhängigkeiten, Alternativen, Volumenhebel und Wechselkosten werden systematisch sichtbar gemacht.

Monopolisten verhandeln

Auch bei Single-Source-Lieferanten entstehen Hebel über Timing, Risiken, Spezifikationen und Szenarien.

Eigene Lieferantenfälle lösen

Aktuelle Preisforderungen und reale Einkaufssituationen werden in konkrete Strategien übersetzt.

Ein Einkaufs-Playbook schaffen

Das Team entwickelt eine gemeinsame Sprache für Vorbereitung, Zielpreise, Konzessionen und Abschluss.

Trainingsagenda: Inhalte und Lernziele

01

Strategische Vorbereitung

Inhalte: Lieferantenanalyse, BATNA, ZOPA, Machtposition, interne Rollen.

Ziel: Das Team erkennt vor der Verhandlung realistische Hebel und Risiken.

02

Cost-Engineering & Zielpreise

Inhalte: Should-Costing, TCO, Finanzdaten, Kostenstruktur, Margenannahmen.

Ziel: Preisforderungen werden wirtschaftlich geprüft statt nur kommunikativ verhandelt.

03

Preiserhöhungen abwehren

Inhalte: Gegenargumente, Einwandbehandlung, Cost-Breakdown, Ankertechnik, Konzessionen.

Ziel: Einkäufer führen Preisverhandlungen aktiver und belastbarer.

04

Monopolisten verhandeln

Inhalte: Abhängigkeiten, Volumenhebel, Alternativszenarien, Risikoargumentation.

Ziel: Auch bei geringer Lieferantenauswahl entstehen neue Spielräume.

05

Eigene Lieferantenfälle

Inhalte: reale Fälle, Rollenübungen, Zielpreise, Argumentationslinien.

Ziel: Das Gelernte wird direkt auf laufende Einkaufssituationen übertragen.

Klassisches Einkaufstraining vs. Schoen-Ansatz

Klassisches Einkaufstraining

  • × Fokus auf Gesprächstechniken und psychologische Tricks
  • × Rabattverhandlung auf Basis des Lieferantenangebots
  • × Allgemeine Fallbeispiele aus Seminarlogik
  • × Einwandbehandlung als Kommunikationstechnik
  • × Verhandlung als Gesprächsführung

Schoen-Ansatz im Verhandlungstraining Einkauf

  • Verhandlungstechnik plus Kostenlogik, Zielpreise und Machtanalyse
  • Preisführung mit Cost-Engineering, Should-Costing und TCO-Argumentation
  • Arbeit an eigenen Lieferantenfällen, realen Preisforderungen und aktuellen Einkaufssituationen
  • Wirtschaftliche Prüfung von Lieferantenargumenten, Margenannahmen und Preiserhöhungen
  • Verhandlung als kaufmännische Steuerung von Kosten, Risiken, Alternativen und Abhängigkeiten
Kurz gesagt: Dieses Inhouse-Verhandlungstraining für den Einkauf trainiert nicht nur, wie Einkäufer besser verhandeln. Es trainiert, wie Einkaufsteams Einsparungen wirtschaftlich begründen, Preiserhöhungen faktenbasiert abwehren und Lieferantenverhandlungen strategisch führen.

Kundenstimmen - Verhandlungstraining Einkauf

Charité CFM Standort Berlin
Sebastian Wolter Head of Procurement
★★★★★

„Besten Dank für den Dialog und die herausragende Einkaufsschulung der letzten 2 Tage!“

Rahn Group Standort Schweiz
Julia Schmidt Head of Supply Chain Management
★★★★★

„Vielen Dank für das Einkaufs-Verhandlungsseminar und die tollen hilfreichen Tools. Es hat großen Spaß gemacht.“

Hyundai Mobis Standort Frankfurt
Isaac McCrary Procurement Specialist
★★★★★

„Absolutely incredible and well versed!“

Wissenschaftlicher Impact
20.600+ Publikations-Reads
High Research Interest
Datenquelle: ResearchGate
Eigenständige Darstellung, kein offizielles Widget

Die Architektur taktischer Einkaufs-Exzellenz (Module)

In diesem Intensiv-Training bauen wir Ihre Verhandlungskompetenz systematisch auf. Jedes Modul ist darauf ausgelegt, Ihnen einen messbaren Vorteil in der Praxis zu verschaffen. Die im Folgenden vermittelten Taktiken sind eine Spezialisierung der Kernmethoden aus unserem B2B Verhandlungstraining.

Modul 1: Das strategische Fundament

Verhandlungsvorbereitung, die auf harten Fakten basiert. Wir nutzen softwaregestütztes Cost-Engineering und Finanzdatenanalysen, um die wahren Spielräume des Lieferanten aufzudecken. Wir analysieren Ihre Verhandlungsmacht, definieren Ihren exakten Targetpreis zum Einstieg in die Preisverhandlungen und entwickeln daraus Ihre Verhandlungsstrategie, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Zudem lernen Sie die Grundlagen der Führungs- und Gesprächstechniken und wie Sie Persönlichkeitstypenanalysen wie DISG® oder Big Five für Ihren Verhandlungserfolg nutzen.

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Holen Sie das Maximum aus künftigen Verhandlungen mit Lieferanten heraus!

Trainingsort: Vor Ort / Inhouse
Vorbereitung: Vorgespräch mit Trainer
Dauer: 2 Tage

Verhandlungstraining für Einkäufer - Inhouse Seminar

Modul 2: Taktiken und psychologische Gesprächsführung

Meistern Sie die Kunst der faktenbasierten Argumentation und lernen Sie, Einwände zu analysieren und schlagfertig zu kontern. Wir trainieren strukturierte Fragetechniken, den Umgang mit Emotionen und Konflikten. Sie lernen, Manipulationstaktiken sofort zu erkennen und diese abzuwehren. Gleichzeitig vermitteln wir bewährte Methoden wie das Harvard-Konzept für Win-Win-Verhandlungen, um Ihre Abschlüsse zu maximieren.

Modul 3: Preisverhandlung & Kostenanalyse

Das ist der Kern jeder Einkaufsverhandlung. Wir steigen tief in die Strategien der Preisverhandlung ein und zeigen, warum Sie besser Kosten statt Rabatte verhandeln – und warum es überhaupt ein Fehler ist, zuerst das Angebot des Lieferanten einzuholen. Sie lernen, wie Sie durch Cost-Engineering (Should-Cost-Analyse) die Kostenstruktur des Lieferanten rekonstruieren und ihm so seine Argumente nehmen. Verkaufstaktiken wie „da haben wir keinen Spielraum mehr“ laufen damit ins Leere. Wir behandeln Konzessionen, die Nutzung der psychologischen Schwächen des Sales Managers und das saubere Closing des Deals. 

Verhandlungen erfolgreich führen - Inhouse Seminar
Symbolbild für Monopolverhandlungen - Ein starker Geschäftsmann zieht drei schwächere Geschäftsleute an einem Sein zu sich

Modul 4: Spezialisierung für komplexe Herausforderungen

Verhandlungen mit Monopolisten

Lernen Sie, welche Lieferantentricks und strategischen Schwächen Ihr Unternehmen in eine Monopolsackgasse führen, wie Sie bei existierenden marktbeherrschenden Lieferanten die Verhandlungsmacht strategisch verschieben und so Monopole brechen. Abschließend vermitteln wir, wie Sie Ihre Organisation nachhaltig gegen zukünftige Monopole immunisieren, um realistische Preise durchzusetzen, anstatt sie diktiert zu bekommen.

Beleuchteter Globus mit internationalen Netzwerk-Linien

Global Sourcing Verhandlungen: Weltweites Lieferantenmanagement

Verhandlungen im Global Sourcing folgen eigenen Gesetzen. Wer hier traditionell „deutsch“ verhandelt, hat leider schon verloren. Jeder, der schon international verhandelt hat, weiß, wie dramatisch sich diese Vorgehensweisen von Einkaufsverhandlungen hierzulande unterscheiden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in internationalen Preisverhandlungen Kosten senken, statt nur Rabatte zu verhandeln – die ohnehin vorher aufgeschlagen werden. Lernen Sie, Lieferanten effektiv zu steuern, um Qualität und Termintreue sicherzustellen und so Ihre Versorgungsrisiken zu minimieren.

Warum Volumenentzug ein so starkes Verhandlungsargument ist
Verhandlungshebel - Umsatzverlust des Lieferanten berechnen - Wirkung auf Ebit

Viele Lieferanten arbeiten mit hohen Fixkosten: Personal, Maschinen, Gebäude, IT. Diese Kosten laufen weiter – unabhängig davon, ob Aufträge kommen oder nicht.

Der Gewinn (EBIT) ist deshalb meist nur ein dünner Rest des Umsatzes. Fällt Volumen weg, trifft der Verlust direkt diesen Rest – und wirkt dadurch überproportional stark.

Die ökonomische Logik
  • Hoher Hebel: Schon 10 % Umsatzverlust können den Gewinn um 30 % oder mehr einbrechen lassen.
  • Fixkosten-Effekt: Je höher der Fixkostenanteil, desto verwundbarer ist das Unternehmen.
  • Fakten statt Drohungen: Öffentliche GuV-Zahlen machen die Wirkung objektiv und nachvollziehbar.
So nutzen Sie den Hebel in der Verhandlung
  • Szenarien sichtbar machen: Rechnen Sie live vor: „Bei 20 % Volumenverlust kippt Ihr Ergebnis ins Minus.“
  • ZOPA öffnen: Positionieren Sie kooperativ: „Wir wollen diesen Schaden vermeiden – helfen Sie uns, das Volumen zu halten.“
Psychologie: Verlustaversion
Menschen empfinden Verluste deutlich stärker als gleich große Gewinne. Der Rechner macht diesen Verlust konkret – und erzeugt genau den Handlungsdruck, der Bewegung in die Verhandlung bringt.
EBIT-Rechner: Den Lieferanten-Schmerz berechnen
Simulieren Sie die Auswirkung eines Auftragsentzugs
Aus der GuV des Lieferanten
Betriebsergebnis vor Zinsen/Steuern
Welchen Umsatz machen Sie dort?
Industriemittelwert - Quelle: Appleman (2023)

Ihr strategischer Vorteil: KI-gestützte Verhandlungen mit Nego-IQ®

Künstliche Intelligenz (KI) in Einkaufsverhandlungen

Die Zukunft des Einkaufs ist datengestützt. Wir trainieren Sie darin, mit Künstlicher Intelligenz einen messbaren Vorsprung zu erzielen – von der Kostenanalyse bis zur Argumentations-Architektur mit unserem KI-Verhandlungstool NeGo-IQ®.

Empirische Varianzanalyse: KI im Einkauf (2026)
Datenbasis: Testreihe (n=30) an mechanischer Baugruppe | Target Price: 11,90 € | Stand: Januar 2026

Das Problem: In unseren aktuellen Labortests zeigt sich, dass Standard-KI-Modelle ohne strategische Führung massive finanzielle Risiken bergen ("Non-Determinismus"). Während ungesicherte LLMs den Zielpreis um bis zu 219% verfehlen, liefert der NeGo-iQ® Ansatz konstante Wettbewerbsvorteile.

KI-Modell / Methode Ø Preis (€) Abweichung (Gap) Stabilität (CV)
Anthropic Sonnet 4.5 38,01 € +219 % (Mehrkosten) 16,66%
Chat GPT 5.2 32,48 € +173 % (Mehrkosten) 24,87%
Google Gemini 3 Pro 23,39 € +97 % (Mehrkosten) 18,35%
DeepSeek Chat 22,99 € +93 % (Mehrkosten) 13,54%
xAI Grok 4 20,26 € +70 % (Mehrkosten) 25,09%
NeGo-iQ® (Schoen Methodik) 11,03 € -7 % (Potenzial) 13,08%

Fazit: Nur durch die NeGo-iQ® Methodik (Kern von Modul 3) wird der Zufallsfaktor der KI eliminiert und in einen strategischen Einkaufsvorteil (-7%) verwandelt.

Vollständigen Rohdatensatz (n=30) anzeigen
Run;Sonnet;DeepSeek;Gemini;GPT;Grok;NeGo-iQ 1;41,25;21,25;25,40;35,10;23,70;12,36 2;31,25;21,25;17,70;33,10;18,80;10,93 3;32,70;21,23;29,65;33,17;13,10;10,01 4;21,30;22,65;28,00;17,50;16,36;11,30 5;33,25;21,20;25,30;22,60;19,80;9,44 6;45,25;21,25;24,25;33,60;18,70;11,33 7;33,25;21,25;27,20;42,36;22,70;10,15 8;43,30;27,20;19,20;38,60;18,65;10,05 9;45,25;21,23;27,80;32,47;18,35;9,77 10;31,30;21,25;21,70;34,20;22,67;11,27 11;43,25;21,25;22,90;34,80;31,25;11,35 12;32,70;20,80;19,57;33,60;21,65;13,36 13;31,30;21,25;21,25;33,42;22,30;13,89 14;42,80;26,00;21,10;24,66;10,30;13,81 15;32,75;31,57;24,70;27,15;14,50;9,75 16;43,25;27,05;25,90;34,87;21,60;10,00 17;42,80;21,25;30,70;34,95;19,90;10,74 18;33,25;27,17;20,60;33,40;21,25;10,20 19;34,70;21,25;24,00;46,80;30,80;10,02 20;41,25;21,25;21,20;18,25;18,75;10,99 21;43,25;21,25;22,40;41,37;22,70;9,94 22;45,30;23,65;24,60;28,65;18,70;11,89 23;45,30;31,25;15,40;43,90;19,30;10,82 24;33,25;21,25;20,65;31,60;22,70;9,49 25;31,30;20,80;20,52;22,80;18,35;10,43 26;33,25;21,25;16,50;41,15;18,50;15,41 27;42,80;22,65;23,63;18,62;31,25;10,53 28;33,25;21,25;34,75;20,07;10,20;11,25 29;34,70;21,25;25,60;44,50;16,70;10,20 30;41,25;26,65;19,40;37,05;24,25;10,21
*Data values variable costs in EUR per piece. Semicolon-separated.
Zitierweise: Schoen, R. (2026). Empirische Varianzanalyse KI im Einkauf: Non-Determinismus und NeGo-iQ® Validierung. Schoen-Verhandlungsinstitut. Abgerufen unter https://www.schoen-negotiation.com/verhandlungstraining-einkauf/

Kompetenzteam - Verhandlungstraining Einkauf

Unsere Senior-Trainer bringen langjährige Praxiserfahrung in führenden Unternehmen und didaktische Exzellenz mit.

Dr. Raphael Schoen
Dr. Raphael Schoen
Leitung | Senior Trainer
Sales Director | International Sales Manager
Carl Zeiss | Nova Instruments Inc. | Harvard & HHL
Kernkompetenzen
  • Verhandlungsstrategien
  • Taktische Verhandlungen & Psychologie
  • Das Harvard-Konzept in Verhandlungen
Maren Riegler
Maren Riegler
Senior Trainerin
Master Expert Strategic Procurement
Mondelez | E-Plus | BME Vorstand
und
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.
Kernkompetenzen
  • Strategic Sourcing
  • Verhandlungsführung
  • Supply Chain Management
Joachim Jörg Heldt
Joachim Jörg Heldt
Senior Trainer
Director Purchasing | Director Sales
Bosch Rexroth | BME Vorstandsvorsitzender
und
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.
Kernkompetenzen
  • Von Einkäufern lernen - Einkäufertricks
  • Vertriebsstrategie
  • Verhandlungsberatung
Prof. Claudia Müller
Prof. Claudia Müller
Senior Trainerin
Sales Director
Unilever | Braun | ESCP
Kernkompetenzen
  • Sales-Management
  • Marketing & Sales Strategie
  • Interkulturelle Kompetenz
Andreas Grabher
Andreas Grabher
Senior Trainer
Einkaufsleiter Global | Indirect Procurement
Stadler Rail | ETH Zürich
und
procure.ch - Schweizer Fachverband für Einkauf und Supply Management
Kernkompetenzen
  • Perspektive der Gegenseite
  • Beschaffungstaktiken
  • Analyse von Machtpositionen

Methoden-Deep-Dive: Strategien für den professionellen Einkauf

Cost-Engineering & Should-Costing

Wer Listenpreise verhandelt, fischt im Trüben. Wir nutzen softwaregestütztes Cost-Engineering, um die echten Herstellkosten von Komponenten zu berechnen. Wenn Sie die Margen Ihrer Lieferanten entlarven, wechseln Sie von der Bittsteller-Rolle in die faktenbasierte Führung. 

Machtstrategien gegen Monopolisten

„Wir haben keine Alternative“ ist oft die gefährlichste Täuschung im Einkauf. Auch Monopolisten haben Schmerzgrenzen: Umsatzziele, Referenzen und Planungssicherheit. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Schwächen identifizieren und das Machtgefälle strategisch ausgleichen.

Budget-Killer Maverick Buying

Wildes Einkaufen am Einkauf vorbei zerstört Ihre Verhandlungsmacht und kann Einsparungen im zwei-stelligen Prozentbereich vernichten. Verbote helfen hier nur begrenzt. Wenn Ihr Einkaufsteam jedoch nachweisbar bessere Deals erzielt als die Fachabteilung, stoppen Sie Maverick Buying durch Kompetenz, Transparenz und wirtschaftlich überzeugende Ergebnisse.

ZOPA (Einigungszone) mathematisch ermitteln

Verhandlung ist Mathematik. Bevor Sie ein Angebot ablehnen, müssen Sie die ZOPA — die Zone of Possible Agreement — des Lieferanten kennen. Wer den Spielraum der Gegenseite analytisch per Cost-Engineering berechnet, lässt keinen Cent mehr auf dem Tisch liegen.

Die Ankertechnik gegen Preiserhöhungen

Wer den ersten Preis nennt, prägt häufig die Wahrnehmung der gesamten Verhandlung. Lassen Sie deshalb nicht den Vertrieb des Lieferanten den Preisrahmen setzen. Lernen Sie, ambitionierte Gegenanker zu formulieren, ungerechtfertigte Preiserhöhungen psychologisch zu neutralisieren und die Preisverhandlung wieder auf Zielpreise, Kostenlogik und Verhandlungsmacht zurückzuführen. 

Trainings-Resultate: Wie Ihr Einkauf künftige Lieferantenstrategien systematisch neutralisiert

Verhandlungsberatung-Immunisieren Sie Ihren Einkauf

Einkaufsverhandlungen beginnen lange vor dem ersten Angebot. Viele Organisationen übersehen dabei, wie Lieferanten strategisch frühzeitig Einfluss nehmen – oft durch scheinbar harmlose Kontakte mit Fachabteilungen. Wer seinen Einkauf nicht strukturell schützt, riskiert systematisch schlechtere Ergebnisse.

Die unsichtbare Vorentscheidung

Nach unserer Erfahrung kommunizieren in ca. 75 % der Unternehmen die Fachabteilungen bereits mit Lieferanten, bevor der Einkauf formell involviert ist. Damit wird die Verhandlungsposition nachhaltig geschwächt, noch bevor die erste Zahl auf dem Tisch liegt. Lieferanten nutzen diesen Vorsprung gezielt: Informationen werden abgefragt, Vorfestlegungen erzeugt – der Preis ist dann oft schon in Stein gemeißelt.

Die Lösung: Klare Richtlinien, Gremienprozesse ab bestimmten Einkaufswerten und ein echtes Vetorecht für den Einkauf bei Lieferantenentscheidungen. Wer sich hier nicht positioniert, verhandelt mit gebundenen Händen.

Preisanker: Wer zuerst spricht, gewinnt

Viele Einkaufsabteilungen begehen einen folgenschweren Fehler: Sie lassen sich durch frühe Angebote in die Defensive drängen. Wer den ersten Preis nennt, setzt den psychologischen Rahmen – den sogenannten Anker. Selbst drei Angebote verändern daran nichts, sie führen nur dazu, dass man mehrere Anker vergleicht und nicht die Kosten. 

Stattdessen sollten Zielpreise proaktiv gesetzt werden – basierend auf fundierten Analysen. Dazu gehört ein klares Verständnis der Total Cost of Ownership, der Umsatzanteile beim Lieferanten, Wechselkosten und verfügbarer Alternativen. Wer seine Verhandlungsposition kennt, gibt das Heft des Handelns nicht aus der Hand.

KPI-Falle: Wenn Rabatte zur Illusion werden

Viele Einkaufsabteilungen messen Verhandlungserfolg an Prozenten – „10 % Rabatt“ klingt gut, ist aber oft nur die Korrektur eines künstlich aufgeblähten Einstiegspreises. Professionelle Verkäufer kalkulieren diese Spielräume von Anfang an ein. So entstehen Scheinrabatte, während echte Einsparpotenziale ungenutzt bleiben.

Was stattdessen zählt: belastbare Kostenstrukturen, Zielpreise und Argumentationen, die nicht auf Konkurrenzdruck, sondern auf dem realen Wertbeitrag basieren. Gute Einkäufer verhandeln keine Rabatte – sie verhandeln Kosten.

Der Weg zu einer immunen Einkaufsorganisation

Strategisch starke Einkaufsorganisationen zeichnen sich durch drei Dinge aus:

1. Verhandlungsprozesse beginnen intern – mit klaren Rollen und Regeln

2. Zielpreise ersetzen Preisabfragen – basierend auf fundierter Vorbereitung (Cost-Engineering & KI)

3. KPIs orientieren sich an Wertbeitrag, nicht an Prozenten

Diese Immunisierung ist keine Frage von Software oder Budget, sondern von Haltung, Struktur und Führungswillen.

Diese Immunisierung ist das Kernziel unseres Inhouse-Programms. Wir befähigen Ihr gesamtes Beschaffungsteam, diese Struktur in der Praxis durchzusetzen.

FAQ: Verhandlungstraining im Einkauf

Wie hilft das Training, Preiserhöhungen abzuwehren?

Das Training rüstet Einkaufsteams mit Methoden des Cost Engineering, der Finanzdatenanalyse und des Should-Costing aus. Statt pauschale Lieferantenforderungen zu akzeptieren, lernen die Teilnehmenden, Kostenstrukturen zu zerlegen, Margenannahmen zu prüfen und Preiserhöhungen faktenbasiert zu verhandeln.

Funktioniert das Verhandlungstraining auch bei Monopolisten?

Ja. Verhandlungen mit Monopolisten folgen einer anderen Logik als klassische Preisverhandlungen. Im Training analysieren wir Abhängigkeiten, Wechselkosten, Volumenhebel, Total Cost of Ownership und psychologische Machtasymmetrien. Ziel ist nicht blinder Druck, sondern eine strategische Verschiebung der Verhandlungsmacht.

Was unterscheidet dieses Verhandlungstraining Einkauf von klassischen Einkaufsschulungen?

Viele Einkaufsschulungen trainieren Gesprächstechniken. Dieses Inhouse-Format setzt früher an: bei Kostenlogik, Zielpreisen, Lieferantenargumenten, interner Vorbereitung und Machtanalyse. Dadurch verhandelt der Einkauf nicht nur souveräner, sondern wirtschaftlich belastbarer.

Arbeiten Sie im Training mit echten Lieferantenfällen?

Ja. Das Format ist ausdrücklich als Inhouse-Verhandlungstraining konzipiert. Eigene Lieferantenfälle, aktuelle Preisforderungen, schwierige Lieferantentypen und reale Einkaufssituationen können in die Übungen integriert werden. Genau dadurch entsteht der Praxistransfer.

Nutzen Sie KI und NeGo-IQ® in der Vorbereitung?

Ja. Das Training zeigt, wie KI im Einkauf und Tools wie NeGo-IQ® genutzt werden können, um Kostenanalysen vorzubereiten, Lieferantenmargen transparenter zu machen und Verhandlungsargumente systematisch aufzubauen. KI ersetzt nicht die Verhandlungsführung, sie verbessert die Vorbereitung.

Für welche Zielgruppe ist das Verhandlungstraining Einkauf geeignet?

Das Training richtet sich an strategische Einkäufer, Category Manager, Lead Buyer, Einkaufsleiter, Procurement-Teams und Cost Engineers. Besonders sinnvoll ist es für Teams, die mit Preiserhöhungen, Single-Source-Lieferanten, Monopolisten, komplexen Warengruppen oder hohen Beschaffungsvolumina arbeiten.

Ist das Training ein offenes Seminar?

Nein. Das Verhandlungstraining Einkauf wird ausschließlich als Corporate-B2B-Inhouse-Mandat für Unternehmen angeboten. Es ist kein offenes B2C-Seminar. Inhalt, Falltiefe und Transferaufgaben werden auf die jeweilige Einkaufsorganisation zugeschnitten.

Welche Ergebnisse kann ein Einkaufsteam nach dem Training erwarten?

Die Teilnehmenden können Lieferantenforderungen strukturierter prüfen, Zielpreise fundierter entwickeln, Preisargumente belastbarer formulieren und Verhandlungsmacht systematischer nutzen. Der eigentliche Wert liegt darin, dass Einsparungen nicht nur gefordert, sondern wirtschaftlich begründet und verhandlungsstrategisch durchgesetzt werden.

Ihre Praxis-Ressourcen: Checklisten & Downloads

Checkliste: Einkaufsverhandlung

Broschüre: Strategien & Taktiken im Einkauf

Broschüre:
KI & Strategie

Dr. Raphael Schoen

CEO & Lead Negotiation Expert
Dr. Raphael Schoen - CEO und Verhandlungsexperte

"Als ehemaliger Sales Director (Carl Zeiss) und Ph.D. in Verhandlungsführung weiß ich: Auf C-Level zählen keine Soft-Skills, sondern asymmetrische Machtarchitektur und datengetriebene Hebel. Wir trainieren keine akademische Theorie, sondern Best-Practice-Hebel."

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