Internationales Verhandlungstraining: Global verhandeln - Lokal gewinnen
Maßgeschneiderte Strategien für interkulturelle Verhandlungen








Dieses Spezial-Seminar baut auf den Strategien unseres allgemeinen Verhandlungstrainings auf und vertieft sie für den internationalen Kontext.
Kundenstimmen - Internationales Verhandlungstraining
Lufthansa Industry Solutions
Standort FRankfurt
KNDS
Standort München
Bosch
Standort Suzhou/ China
Kultur frisst Strategie zum Frühstück?
Nicht ganz. Aber kulturelle Blindheit zerstört Deals. "Internationales Verhandlungstraining" bedeutet bei uns nicht, Visitenkarten richtig zu übergeben. Es bedeutet, harte Taktiken wie Anchoring und ZOPA an die Psychologie des Gegenübers anzupassen.
Das Ziel: Wir integrieren diese globalen Module direkt in das bewährte Schoen Verhandlungstraining, um harte Strategie (Harvard) mit tiefer kultureller Intelligenz (CQ) zu verbinden.
Markt-Spezialisierung: Wo verhandeln Sie?
Jeder Markt hat seinen eigenen "Code". Wo die Deutschen auf Fakten pochen, zählt anderswo die Beziehung oder die Macht.
Verhandlungen in China
Beziehung (Guanxi) vor Vertrag
Ein unterschriebener Vertrag ist in China oft nur der Beginn der Nachverhandlung. Wer hier auf "Paragraphen" pocht, verliert. Lernen Sie, wie Sie indirekte "Neins" lesen und Ihre BATNA nutzen, ohne das Gesicht des Partners zu verletzen.
Verhandlungen in den USA
Deal-Making & Speed
Hier gilt: "Time is money". US-Verhandlungen sind transaktional, direkt und oft juristisch getrieben ("Legal"). Ein kompetitiver Stil, klare Forderungen und ein professioneller "Pitch" sind hier entscheidend für den Respekt.
Verhandlungstraining Englisch
Business English for Negotiation
Es reicht nicht, Englisch zu sprechen. Sie müssen "Verhandlung" sprechen. Wir trainieren Vokabular für De-Eskalation, Framing und Closing. Damit Sie auch in der Zweitsprache souverän wirken und Nuancen verstehen.
Strategie-Transfer: Harvard global anwenden
Das Harvard-Konzept ist universell, aber die Anwendung variiert. Ein Vergleich:
| Prinzip | DE | US | CN | JP | KR |
|---|---|---|
| Kommunikation | Direkt, explizit, faktenbasiert. "Das ist zu teuer." |
Indirekt, implizit, gesichtswahrend. "Das wird schwierig..." |
| Konfliktstil | Sache und Person werden getrennt. Harter Schlagabtausch ist okay. |
Konflikt auf Sachebene verletzt die Person. Harmonie muss gewahrt bleiben. |
| Zeit | Linear. Pünktlichkeit & Agenda sind Gesetz. | Flexibel. Beziehungen brauchen Zeit. Geduld ist eine Waffe. |
Kompetenzteam - Verhandlungsführung
Unsere Senior-Trainer bringen langjährige Praxiserfahrung in führenden Unternehmen und didaktische Exzellenz mit.
- Verhandlungsstrategien
- Taktische Verhandlungen & Psychologie
- Das Harvard-Konzept in Verhandlungen
- Strategic Sourcing
- Verhandlungsführung
- Supply Chain Management
- Von Einkäufern lernen - Einkäufertricks
- Vertriebsstrategie
- Verhandlungsberatung
- Sales-Management
- Marketing & Sales Strategie
- Interkulturelle Kompetenz
- Perspektive der Gegenseite
- Beschaffungstaktiken
- Analyse von Machtpositionen
Wissenschaftliche Fundierung: Globale Verhandlungsforschung
Das Harvard-Konzept auf dem globalen Prüfstand
Funktioniert „Getting to Yes“ auch in Asien oder Arabien? Unsere veröffentlichten Studien zeigen: One size doesn’t fit all. Wer westliche Logik (Trennung von Person und Problem) blind in beziehungsorientierten Kulturen anwendet, riskiert den Deal.
Verhandlungsstile im systematischen Review
Global Business verzeiht keine Klischees. Wir basieren unser Training auf empirischen Daten (Hofstede, Globe Study) und haben die internationalen Verhandlungsstile systematisch ausgewertet, um Ihnen verlässliche Handlungsmuster für jeden Kontinent zu geben.
Global Sourcing & Machtgefälle
Wenn Sie in China oder Osteuropa einkaufen, gelten andere Gesetze der Verhandlungsmacht. Es geht um Versorgungsrisiken, Termintreue und kulturelle „Face Saving“-Konzepte. Wir schulen Einkäufer für die Realität globaler Lieferketten.
High Context vs. Low Context Kommunikation
In Deutschland sagen wir, was wir meinen (Low Context). In Asien zählt das, was zwischen den Zeilen steht (High Context). Wer diese Signale in Verhandlungen übersieht, verliert das Vertrauen der Gegenseite – und damit den Abschluss.
Der "Fixed-Pie Error" bei Fremdkulturen
Westliche Verhandler neigen im Ausland dazu, den Kuchen vorschnell als begrenzt zu betrachten. Wir trainieren Ihre Teams, kulturelle Unterschiede nicht als Hindernis, sondern als Chance für integrative Lösungen (Joint Gains) zu nutzen.
Häufige Fragen zu internationalen Verhandlungen
Funktioniert das Harvard-Konzept weltweit (z.B. in China)?
Nein, nicht 1:1. Unsere Forschung (publiziert im International Journal of Conflict Management) beweist: "One size doesn't fit all". Prinzipien wie "Menschen und Probleme trennen" scheitern in beziehungsorientierten Kulturen (z.B. Asien, Arabien). Wir lehren Sie, wie Sie die Harvard-Strategie kulturell adaptieren, statt blind westliche Logik anzuwenden.
Warum scheitern westliche Verhandler oft in "High-Context" Kulturen?
Westliche Verhandler (High-IND) kommunizieren direkt und nutzen oft Zeitdruck. In "High-Context" Kulturen (Low-IND) zerstört dies das Vertrauen. Wir trainieren Sie darin, implizite Signale zu lesen und Beziehungsaufbau nicht als Zeitverschwendung, sondern als zwingende Voraussetzung für den Deal zu nutzen.
Ist das Training wissenschaftlich fundiert?
Ja. Dr. Raphael Schoen ist einer der wenigen Trainer, der aktiv zur interkulturellen Verhandlungsforschung publiziert. Wir basieren unsere Inhalte nicht auf veralteten Länder-Klischees, sondern auf empirischen Daten (Hofstede, Globe Study) und validierten Strategien für integrative Ergebnisse.
Wie gehen wir mit dem "Fixed-Pie" Fehler im Ausland um?
Unsere Studien zeigen, dass westliche Verhandler oft vorschnell urteilen und Optionen übersehen ("Fixed-Pie Bias"). Wir zeigen Ihnen Methoden, wie Sie auch in fremden Kulturkreisen Joint Gains (gemeinsame Gewinne) identifizieren, die über den reinen Preis hinausgehen.
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