Internationales Verhandlungstraining: Global verhandeln - Lokal gewinnen

Maßgeschneiderte Strategien für interkulturelle Verhandlungen

Dieses Spezial-Seminar baut auf den Strategien unseres allgemeinen Verhandlungstrainings auf und vertieft sie für den internationalen Kontext.

Kundenstimmen - Internationales Verhandlungstraining

Lufthansa Industry Solutions

Standort FRankfurt

Laura Schellen
Account Manager

„Raphael Schoen erklärt internationale Verhandlungen klar und praxisnah. Beeindruckend!“
KNDS

Standort München

Dirk Zimmermann
Projektleitung

„Praxisnah – Raphael Schoen macht komplexe internationale Verhandlungsthemen greifbar. Sehr empfehlenswert”
Bosch

Standort Suzhou/ China

Dr. Nils Lippmann
Plant Manager

„Besten Dank für das sehr interessante Seminar!”

Kultur frisst Strategie zum Frühstück?

Nicht ganz. Aber kulturelle Blindheit zerstört Deals. "Internationales Verhandlungstraining" bedeutet bei uns nicht, Visitenkarten richtig zu übergeben. Es bedeutet, harte Taktiken wie Anchoring und ZOPA an die Psychologie des Gegenübers anzupassen.

Das Ziel: Wir integrieren diese globalen Module direkt in das bewährte Schoen Verhandlungstraining, um harte Strategie (Harvard) mit tiefer kultureller Intelligenz (CQ) zu verbinden.

Markt-Spezialisierung: Wo verhandeln Sie?

Jeder Markt hat seinen eigenen "Code". Wo die Deutschen auf Fakten pochen, zählt anderswo die Beziehung oder die Macht.

Verhandlungen in China

Beziehung (Guanxi) vor Vertrag

Ein unterschriebener Vertrag ist in China oft nur der Beginn der Nachverhandlung. Wer hier auf "Paragraphen" pocht, verliert. Lernen Sie, wie Sie indirekte "Neins" lesen und Ihre BATNA nutzen, ohne das Gesicht des Partners zu verletzen.

Verhandlungen in den USA

Deal-Making & Speed

Hier gilt: "Time is money". US-Verhandlungen sind transaktional, direkt und oft juristisch getrieben ("Legal"). Ein kompetitiver Stil, klare Forderungen und ein professioneller "Pitch" sind hier entscheidend für den Respekt.

Verhandlungstraining Englisch

Business English for Negotiation

Es reicht nicht, Englisch zu sprechen. Sie müssen "Verhandlung" sprechen. Wir trainieren Vokabular für De-Eskalation, Framing und Closing. Damit Sie auch in der Zweitsprache souverän wirken und Nuancen verstehen.

Strategie-Transfer: Harvard global anwenden

Das Harvard-Konzept ist universell, aber die Anwendung variiert. Ein Vergleich:

Prinzip DE | US CN | JP | KR
Kommunikation Direkt, explizit, faktenbasiert.
"Das ist zu teuer."
Indirekt, implizit, gesichtswahrend.
"Das wird schwierig..."
Konfliktstil Sache und Person werden getrennt.
Harter Schlagabtausch ist okay.
Konflikt auf Sachebene verletzt die Person.
Harmonie muss gewahrt bleiben.
Zeit Linear. Pünktlichkeit & Agenda sind Gesetz. Flexibel. Beziehungen brauchen Zeit. Geduld ist eine Waffe.
Kompetenzteam

Kompetenzteam - Verhandlungsführung

Unsere Senior-Trainer bringen langjährige Praxiserfahrung in führenden Unternehmen und didaktische Exzellenz mit.

Dr. Raphael Schoen
Dr. Raphael Schoen
Leitung | Senior Trainer
Sales Director | International Sales Manager
Carl Zeiss | Nova Instruments Inc. | Harvard & HHL
Kernkompetenzen
  • Verhandlungsstrategien
  • Taktische Verhandlungen & Psychologie
  • Das Harvard-Konzept in Verhandlungen
Maren Riegler
Maren Riegler
Senior Trainerin
Master Expert Strategic Procurement
Mondelez | E-Plus | BME Vorstand
und
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.
Kernkompetenzen
  • Strategic Sourcing
  • Verhandlungsführung
  • Supply Chain Management
Joachim Jörg Heldt
Joachim Jörg Heldt
Senior Trainer
Director Purchasing | Director Sales
Bosch Rexroth | BME Vorstandsvorsitzender
und
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.
Kernkompetenzen
  • Von Einkäufern lernen - Einkäufertricks
  • Vertriebsstrategie
  • Verhandlungsberatung
Prof. Claudia Müller
Prof. Claudia Müller
Senior Trainerin
Sales Director
Unilever | Braun | ESCP
Kernkompetenzen
  • Sales-Management
  • Marketing & Sales Strategie
  • Interkulturelle Kompetenz
Andreas Grabher
Andreas Grabher
Senior Trainer
Einkaufsleiter Global | Indirect Procurement
Stadler Rail | ETH Zürich
und
procure.ch - Schweizer Fachverband für Einkauf und Supply Management
Kernkompetenzen
  • Perspektive der Gegenseite
  • Beschaffungstaktiken
  • Analyse von Machtpositionen

Wissenschaftliche Fundierung: Globale Verhandlungsforschung

Das Harvard-Konzept auf dem globalen Prüfstand

Funktioniert „Getting to Yes“ auch in Asien oder Arabien? Unsere veröffentlichten Studien zeigen: One size doesn’t fit all. Wer westliche Logik (Trennung von Person und Problem) blind in beziehungsorientierten Kulturen anwendet, riskiert den Deal.
Die Grenzen des Harvard Konzepts ➜

Verhandlungsstile im systematischen Review

Global Business verzeiht keine Klischees. Wir basieren unser Training auf empirischen Daten (Hofstede, Globe Study) und haben die internationalen Verhandlungsstile systematisch ausgewertet, um Ihnen verlässliche Handlungsmuster für jeden Kontinent zu geben.
Systematic Review: Globale Verhandlungsstile ➜

Global Sourcing & Machtgefälle

Wenn Sie in China oder Osteuropa einkaufen, gelten andere Gesetze der Verhandlungsmacht. Es geht um Versorgungsrisiken, Termintreue und kulturelle „Face Saving“-Konzepte. Wir schulen Einkäufer für die Realität globaler Lieferketten.
Risiken & Chancen im Global Sourcing ➜

High Context vs. Low Context Kommunikation

In Deutschland sagen wir, was wir meinen (Low Context). In Asien zählt das, was zwischen den Zeilen steht (High Context). Wer diese Signale in Verhandlungen übersieht, verliert das Vertrauen der Gegenseite – und damit den Abschluss.
Zu unseren Publikationen ➜

Der "Fixed-Pie Error" bei Fremdkulturen

Westliche Verhandler neigen im Ausland dazu, den Kuchen vorschnell als begrenzt zu betrachten. Wir trainieren Ihre Teams, kulturelle Unterschiede nicht als Hindernis, sondern als Chance für integrative Lösungen (Joint Gains) zu nutzen.
Übersicht aller Fachartikel ➜

Häufige Fragen zu internationalen Verhandlungen

Funktioniert das Harvard-Konzept weltweit (z.B. in China)?

Nein, nicht 1:1. Unsere Forschung (publiziert im International Journal of Conflict Management) beweist: "One size doesn't fit all". Prinzipien wie "Menschen und Probleme trennen" scheitern in beziehungsorientierten Kulturen (z.B. Asien, Arabien). Wir lehren Sie, wie Sie die Harvard-Strategie kulturell adaptieren, statt blind westliche Logik anzuwenden.

Warum scheitern westliche Verhandler oft in "High-Context" Kulturen?

Westliche Verhandler (High-IND) kommunizieren direkt und nutzen oft Zeitdruck. In "High-Context" Kulturen (Low-IND) zerstört dies das Vertrauen. Wir trainieren Sie darin, implizite Signale zu lesen und Beziehungsaufbau nicht als Zeitverschwendung, sondern als zwingende Voraussetzung für den Deal zu nutzen.

Ist das Training wissenschaftlich fundiert?

Ja. Dr. Raphael Schoen ist einer der wenigen Trainer, der aktiv zur interkulturellen Verhandlungsforschung publiziert. Wir basieren unsere Inhalte nicht auf veralteten Länder-Klischees, sondern auf empirischen Daten (Hofstede, Globe Study) und validierten Strategien für integrative Ergebnisse.

Wie gehen wir mit dem "Fixed-Pie" Fehler im Ausland um?

Unsere Studien zeigen, dass westliche Verhandler oft vorschnell urteilen und Optionen übersehen ("Fixed-Pie Bias"). Wir zeigen Ihnen Methoden, wie Sie auch in fremden Kulturkreisen Joint Gains (gemeinsame Gewinne) identifizieren, die über den reinen Preis hinausgehen.

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